Freitag, 31. März 2017

DIE ERSTE WOCHE



Wie auch alle anderen sind wir (Fabio und Leon) gut in Dublin angekommen. Unsere Gastfamilie hat uns freundlich empfangen. Die Gastfamilie besteht aus Mutter (Maureen), Vater und Sohn sowie einem Hund. Maureen macht dies schon seit 15 Jahren und hatte bereits Schüler und Studenten aus der ganzen Welt, wie z.B. Brasilien, Portugal, Japan, China, ltalien und natürlich Deutschland. Sie ist sehr nett und freundlich. Essen gibt es zweimal am Tag und jedes Mal ist der Tisch schon gedeckt.
Am Montag mussten wir schon um 6:00 Uhr aufstehen um pünktlich in der Sprachschule anzukommen. Wir wurden, wie alle anderen auch, nach einem kurzen Sprachtest in unsere
Klassen des jeweiligen Sprachlevels aufgeteilt (von B1 bis C1). Wir beide kamen zufällig in eine Klasse mit dem Level C1. Unterricht haben wir die ganze Woche, aber zum GIück nur bis 12:30 Uhr und konnten dann, wenn kein Programm geplant war, machen, was wir wollten.
Unsere Gastmutter hat uns natürlich erlaubt, solange wie wir möchten draußen zu bleiben.
Mit dem Linksverkehr kamen wir sehr schnell zurecht und auch mit den Busverbindungen hatten wir nie wirklich Probleme (bis jetzt).
Kommen wir nun zu den interessanten Dingen. Am Mittwoch sind wir mit unserer Gruppe zum National History Museum in Dublin gegangen und haben es besichtigt. Es war nicht sehr groß, aber ganz interessant anzuschauen. Gegen 15 Uhr sind wir dann zu Lidl gefahren, besser gesagt wir wollten zu Lidl. Der Bus, der uns zum Lidl fuhr, musste unbedingt 30 Minuten Verspätung haben. Und natürlich nicht nur für den Weg zum Lidl, sondern natürlich auch, als wir auf den Bus zurück gewartet haben.
Gegen 20 Uh haben wir uns dann am Spire (beliebter Treffpunkt in Dublin) getroffen. Wir (Alessandro, Cedric, Milena, Henrieke, Leon, Fabio) haben uns dann auf den Weg in einen typischen lrischen Pub gemacht. Wir machten uns auf die Suche nach dem Dicy’s, eine berühmte irische Studentenbar, doch wir wurden zur falschen Adresse geschickt und landeten bei einer Bar namens „Dice Bar". Da wir keine Lust hatten weiter zu suchen blieben wir dort und hatten sehr viel Spaß. Es war zwar nicht so viel los, aber wir haben dort schon gut für Stimmung gesorgt. Am nächsten Morgen waren wir so kaputt, dass wir fast zu spät zum Unterricht am Donnerstag erschienen sind. Zum Nachmittag hin sind wir dann nach Howth gefahren. Im Zug haben wir dann einen Flashmob mit einer spanischen Klasse ausgelöst und dazu den Macarena getanzt. Zum Abend hin haben wir uns dann gemütlich an die Küste gesetzt und ein Bier getrunken.
Wir hoffen, dass uns der Aufenthalt in Irland weiterhin so viel Spaß macht.

PLÖTZLICHER STREIK und das BOOK of KELLS


Nachdem wir uns an das Leben in Irland gewöhnt haben, wir uns beim Busfahrer nach jeder Fahrt bedanken und man sich selbst beim im Weg stehen entschuldigt, kam diesen Morgen die Überraschung. Die Busse und die DART (Zug in Dublin) streiken. Und das passiert sogar noch an dem Tag unserer Prüfung in der Sprachschule. 
Nachdem Ben und ich (Angelo) den Stau gesehen haben, da jeder nun mit dem Auto in die Stadt fahren wollte, haben wir uns entschlossen, nicht einen der wenigen Busse zu nehmen die fahren, die zudem auch noch viel zu voll waren, sondern zu laufen, da selbst die Taxis ausgebucht waren. Auf dem Weg zur Stadt haben wir sogar einige Busse überholt, die wir hätten nehmen können, die aber im Stau standen. Auf dem Weg haben wir eine Abkürzung durch den Fairview Park genommen. So konnten wir den Park bewundern und der Menschenmenge folgen, die sich ebenfalls auf dem Weg zu Fuß durch den Park gemacht hat. 


Auf dem Weg haben wir an der Connolly Station Finn und Marek gefunden, mit denen wir dann zur Sprachschule gelaufen sind. Das Laufen hat insgesamt ungefähr eine Stunde und 30 Minuten gedauert. Selbst die meisten Lehrer kamen zu spät und somit fing der Unterricht später an. Die Prüfung fand nach Plan statt, die aus einem schriftlichen Teil und einem mündlichen Teil bestand. Nach der Sprachschule sind wir zum Trinity College gegangen, wo wir dann das berühmte Book of Kells, viele andere alte Bücher und die alte Bibliothek gesehen haben. Nachmittags fuhren die Busse wieder, sodass wir sicher nach Hause kommen konnten.



Mittwoch, 29. März 2017

ERSTE FREIZEIT IN DUBLIN



Wir (Felix und Florian) sind gut in Dublin angekommen. Der Flug war sehr angenehm und die Fahrt zur Gastfamilie zwar lang, aber dadurch konnten wir schon ein paar erste Einblicke in Dublin bekommen. Unsere Gasteltern sind locker drauf und machen sehr viele Witze. Mal wieder wurden wir für Brüder gehalten. :D 
Die Umstellung vom Rechts- auf Linksverkehr fiel uns zum Anfang etwas schwer, aber mittlerweile ist es kein Problem mehr.

Da es zu den ersten Tagen bereits genügend Einträge gibt, lassen wir diese aus.

Am Montagmorgen als wir unser Haus verließen, wurden wir von einem Pferd im Nachbarsvorgarten überrascht. Etwas irritiert machten wir uns auf den Weg in die Sprachschule. Dort angekommen waren alle Schüler da, nur unsere gutorganisierte Lehrerin, Frau Kohnen, verspätete sich, obwohl sie am Vortag mit einem „*****tritt“ für alle Zuspätkommer, drohte. Nach einem kurzen und lockeren Sprachtest wurden wir in unsere jeweiligen Klassen eingeteilt. Der erste Schultag verging und so manche bekamen sogar Hausaufgaben auf.

Anschließend traf sich die ganze Truppe mit Margaret, unserer Ansprechpartnerin vor Ort, und besprachen nochmal ein paar Details zu unseren Praktikumsbetrieben. So manch einer hat Glück und muss nur 4-5 Stunden am Tag arbeiten.

Danach ging es zum Guinness Storehouse, wo wir uns in aller Ruhe die Herstellung des besten Bieres Irlands anschauten, während andere sich nur für den Geschmack dieses Bieres interessierten. In einem abgedunkelten Nebenraum gab es eine riesige Leinwand auf der Werbespots von Guinness liefen, welche Finn und ich (Florian) in aller Ruhe anschauten und enttäuscht waren, dass es nur 4 Stück zu sehen gab. Oben angekommen hatten wir eine wunderbare Sicht über die Dubliner Innenstadt und Umgebung, welche durch ein Pint Guinness perfektioniert wurde. 


Den Rest des Tages hatten wir Freizeit, welche wir in der Stadt verbrachten und durch ein gemeinsames Abendessen abrundeten.





Am nächsten Morgen machten wir uns wieder einmal auf den Weg zur Sprachschule. Auf dem Weg dahin wurden wir vom Dubliner Traffic Jam (Stau) überrascht und deshalb verlängerte sich unsere Anfahrt von 25 auf 50 Minuten. Wir schafften es jedoch ganz knapp zum Unterricht pünktlich zu erscheinen. Nach der Schule begab sich ein Teil der unserer Gruppe auf eine Shoppingtour durch die  Dubliner Innenstadt. Nach dem die ersten Souvenirs gekauft wurden, mussten noch ein paar neue Kleidung für ihr Praktikum besorgen. Unsere Shoppingtour beendeten wir durch ein gemeinsames spätes Mittagessen, welches sehr lecker war. Danach begaben wir uns auf den Rückweg, um noch Zeit mit unseren Gastfamilien zu verbringen.


Am Mittwoch morgen ging es erstmal wieder wie gewohnt zur Sprachschule. Nach der Schule haben wir uns wieder in mehrere kleine Gruppen aufgeteilt und sind in die Stadt gegangen. Nach einigen Wegfindungsproblemen haben wir uns auf den Weg zum Disney Store gemacht und haben eine weitere, diesmal aber kleine,  Shoppingtour veranstaltet. Anschließend statteten wir der National Gallery of Ireland einen Besuch ab und machten einen einen kleinen Großeinkauf bei Tesco. Abschließend verbrachten wir den Abend bei unserer Gastfamilie nach einem gescheiterten Versuch ins Kino zu gehen. Der Kinobesuch wird voraussichtlich auf morgen nach der Schule verschoben.



Wir hoffen auf eine weitere schöne Zeit in Dublin.

TYPICAL TOURISTS!



Nun sind wir seit 4 Tagen in Dublin und konnten schon ein wenig die Stadt kennen lernen.

Nach der Ankunft am Flughafen mussten wir erst einmal quer über das ganze Flughafengelände laufen, um zu unseren „Bussen“ zu gelangen, die uns dann zu unseren Gastfamilien gebracht haben.  Durch die lange und etwas holprige Fahrt durch die halbe Stadt kamen wir etwas nervös bei unserer Gastfamilie an. Wir (Theresa, Lea) wurden herzlich empfangen, wodurch sich die Nervosität schnell legte. Das Kennenlernen der Gasteltern verlief dank Tee und Gebäck entspannt. Dann wurde uns unser Zimmer inklusive eigenem Badezimmer für die nächsten 4 Wochen gezeigt. Zum Treffen am Trinity College um 16 Uhr waren wir eigentlich pünktlich, merkten jedoch erst spät, dass es nur eine Zweigstelle war und nicht das Haupthaus. Bei der Stadterkundung konnte man uns schnell anhand unserer Rucksäcke, Stadtpläne und leichten Orientierungslosigkeit als Touristen erkennen :-).

Der Nachhauseweg gestaltete sich dank Linksverkehr, undefinierbarer Haltestellen und Ratlosigkeit unsererseits schwieriger als gedacht. Doch dank der „Politeness“ des Busfahrers fanden wir doch noch den richtigen Bus.
Der Ausflug nach Howth am Sonntag war bis jetzt das Highlight unserer Reise. Wegen des sonnigen Wetters entstanden tolle Bilder (natürlich auch wieder die allseits beliebten Gruppenfotos ;-)). 

Durch die laute Schlagermusik, die uns auf dem Rückweg begleitete, konnten wir auch von allen anderen Touristen in Howth als Deutsche identifiziert werden und sorgten für ordentlich Stimmung bei dem ein oder anderen. 
 
Am Montag mussten wir dann früh zur Atlantic Language School aufbrechen, um einen Sprachtest zu machen durch den wir in verschiedene Level und Gruppen aufgeteilt wurden. Nach 3 Stunden in der Sprachschule ging es dann zu InternsPlus, um nähere Informationen zu unseren Praktikumsbetrieben zu erhalten und unsere Ansprechpartnerin Margaret zu treffen. Auch dort wurde wieder das obligatorische Gruppenfoto geschossen. Danach ging es weiter zum Guinness House, von dem die U18- Schüler leider weniger profitieren konnten, jedoch ein Trostpreis erhielten (ein grünes Irland-Armband).

Dienstag sorgte der morgendliche Berufsverkehr für ordentlich Stress und Verspätung bei dem ein oder anderen. In unserem Kurs wurde wieder, wie am Vortag, fleißig das Diskutieren über ein bestimmtes „Topic“ geübt, wodurch man mit den anderen Schülern aus verschiedenen Ländern in Kontakt gelangte. Nach der Schule besuchten wir mit Frau Kohnen das Football-/ und Hurlingstadion „Croke Park“ und wurden dort hinter die Kulissen geführt.